nieder mit den Schranken im Kopf

Und als ich dann eben die Geburtsanzeige vom Little L. an meinen Kühlschrank magnetete, da wurde mir klar, dass ich den Begriff Freunde jetzt einfach neu für mich definiere. Da hängt ein Foto von einem Baby an meinem Kühlschrank. Ein Baby von Menschen, die ich noch nie gesehen habe. Ein Baby, für das ich zusammen mit anderen Menschen, die ich auch noch nie gesehen habe, etwas zur Geburt  gebastelt und geschenkt habe. Was merkwürdig klingen mag, ist für mich vollkommen normal. Und doch auch sehr besonders, herzlich und verbunden. Und wenn mich ab heute jemand nach diesem Baby fragt, dann werde ich kein verbales Rumgegurke mehr vollziehen, kein Gedruckse und kein Wiesollichsbloßsagen. Das ist das Baby von Freunden aus der Schweiz. Und wer es dann noch etwas genauer wissen will, dem sage ich vielleicht noch sowas wie Die Mutter von Little L. ist Onlineautorin und so haben wir uns kennengelernt. Fertig, ist doch ganz einfach.

(Ich freu’ mich auf den Mai.)

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am Montag, 20. April, 2009 um 13:07 und ist eingeordnet unter Welten aufeinander. Sie können den Antworten zu diesem Beitrag mit RSS 2.0 Feed folgen. Sie können etwas sagen oder einen Trackback von ihrer Seite setzen.

10 Kommentare zu “nieder mit den Schranken im Kopf”

  1. IneS. sagt:

    :)

    Ja, ich sehe das ganz genauso wie Sie, liebe Frau Antonmann- ich erzähle auch schon seit längerem von meinen “Freunden” und nicht mehr von “einer, die ich aus dem Internet kenne”…

    (Hach, und wie ich mich erst auf Mai freue… )

  2. tanja sagt:

    Genau! :-)

  3. ami sagt:

    onlineautorin finde ich ja sensationell! du bist sogar die patentante einer onlineautorin:)) und meine seelenfreundin ist onlineautorin!!

  4. ToSiLuHa sagt:

    Hört sich gut an ;)
    Viel Spass im Mai :)

  5. Frau Antonmann sagt:

    ami
    Patentante einer Onlineautorin? Na, ich weiß ja nicht. Aber Seelenfreundin, das unbedingt und überhaupt. Mit jeder Faser meines Körpers:)

    ToSiLuHa
    (Ich kam gerade mit dem Geschichtenbuch von Ihnen unterm Arm aus Antons Zimmer, legte das Buch auf meinen Schreibtisch, öffnete meine Kommentare und welchen sehe ich als erstes? Den von Ihnen:) Wir sind durch und das Buch reist wieder zurück.)

  6. ami sagt:

    achso nee. natörlich nöch das mit der patentante – noch hat lilly ja keinen eigenen blog….. ich war so beschwöngt von der seelenfreundin – da kanns einem schon ma schwummrig werden im kopf. :))

  7. Ich hatte einen Traum « Yin Yang Blog sagt:

    [...] doch mal schnell reinschauen könnten, fragte er, woher ich diejenige kennen würde. Und ich habe rumgedruckst, um nicht sagen zu müssen: Ich lese ihren Blog im [...]

  8. Frau Brüllen sagt:

    Hach. Hach. Hach.
    (Ich freu mich auch auf Mai)
    Onlineautorin… hach

  9. ToSiLuHa sagt:

    Es darf auch gern ein zweites Mal gelesen werden ;)
    (Schön, allen hier “zuzuhören”. Es beflüglt irgendwie.)

  10. Expresso sagt:

    Jap. Genau SO ist es.
    Und ich eiere da auch schon lange nicht mehr mit Erklärungen rum.

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