Unser Beitrag zum heutigen Matten Matten Meeren und des Rüttis Ausbeute nach einer kleinen Runde durchs Dorf.
Dieser Beitrag wurde veröffentlicht
am Dienstag, 10. November, 2009 um 18:36 und ist eingeordnet unter Antonmenschen, siehtsoaus.
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also normal ist das im Norden aber auch nicht , ich als gebürtige Nord-Niedersächsin kannte das bis vor 2min auch noch nicht und in Schleswig-Holstein, wo ja plattdeutsch gerne noch verwendet wird, hab ich das noch nie mitbekommen. In SH gibt es häufig das dänische Rummelpottlaufen an Silvester. Sind ja echt spannend, diese regionalen Unterschiede :)
Interessanterweise ist der Matten-Matten-Meeren-Brauch hier bei uns (knapp südlich von Hannover) wieder auf den “echten” Martinstag zurückgewandert. Der Süßigkeiten-Korb stand gestern vorsorglich gefüllt im Flur, wurde aber noch nicht abgefragt – wir bereiten uns heute auf den Ansturm vor. Und die Jungs werden in der Dämmerung mit ihren Tüten losziehen!
Ja, es ist wirklich komisch, wie sehr sich das regional unterscheidet. Ich bin in Süd-Niedersachsen aufgewachsen, da war es gestern. Jetzt wohne ich ein paar Kilometer weiter in Ostwestfalen und hier ist es in manchen Stadtteilen heute und in anderen (wie auch in unserem Dörfchen) findet ein “durch-das-Dorf-gehen-und-singen” am Nikolaustag statt. Ganz wann anders also.
Also hier in der Nähe von Neuss heißt das Ganze “Gripschen”. Ich muss auch gleich mal ein Schüsselchen zusammenstellen.
Übrigens habe ich deinen blog gerade entdeckt und bin ganz angetan!
Liebe Grüße, Micha
Ich wußte bis dato nicht, daß das auch protestantischer Brauch ist. Hier im katholischen Köln wird das Martinssingen jedenfalls auch praktiziert. Vornehmlich am Vorabend des eigentlichen Martinsfestes, sonst kollidieren die Martinssänger mit den Jecken, die heute die Straßen bevölkern. Halloween brauchen wir echt nicht.
Herzliche Grüße!
Also, meine Mutter hat das früher auch noch gemacht… An St. Martin gesungen. Zu meinen “Kinderzeiten” gabs das schon nicht mehr….
Aber wir sind immer an Rosenmontag singen gegangen, verkleidet.
Vielen Dank, soulsilence, für die Aufklärungsarbeit.
Ich bin hier in der Gegend schon als Kind gegangen und mag diesen Brauch sehr. Und im Dorf ist das toll, weil man die Kinder alles kennt. Das hat etwas sehr familiäres. Nur, dass ich dieses Jahr mit Rütti zusammen durch den Regen laufen musste, naja. Ich bin lieber die, die die Tür für die Kinder öffnet.
Ich kann noch den Pelzmärtel anbieten, der zu St. Martin Geschenke bringt. Ich (Pfalz) kenne das gar nicht, auch nicht das Martinssingen, aber meine Schwiegermutter (Ostschwaben) war ganz entsetzt, dass die Kinder nichts bekommen haben. Ich habe bei wikipedia nachgelesen, dass das was protestantisch-schwäbisches ist, allerdings nur in ganz bestimmten Regionen Schwabens. Hier in Tübingen macht das auch keiner.
10. November 2009 um 18:40
bitte für die blöden südlicheren: wat is mattenmattenmeeren?
10. November 2009 um 19:24
Hat das was mit Sankt Martin zu tun? (Is doch erst mogen…)
10. November 2009 um 20:40
Okay. Ich versteh kein Wort. Was ist das?
10. November 2009 um 21:03
Als Fast-Nachbarin spring ich mal grad helfend ein: http://de.wikipedia.org/wiki/Martinisingen ;)
10. November 2009 um 21:10
Aha. Die Protestanten mal wieder. Sowas gibt’s bei uns Katholiken hier unten im Süden nicht. ;)
10. November 2009 um 22:01
Wenn man so schöne Bräuche hat, braucht man natürlich kein Halloween ;)
10. November 2009 um 23:37
also normal ist das im Norden aber auch nicht , ich als gebürtige Nord-Niedersächsin kannte das bis vor 2min auch noch nicht und in Schleswig-Holstein, wo ja plattdeutsch gerne noch verwendet wird, hab ich das noch nie mitbekommen. In SH gibt es häufig das dänische Rummelpottlaufen an Silvester. Sind ja echt spannend, diese regionalen Unterschiede :)
11. November 2009 um 11:27
Interessanterweise ist der Matten-Matten-Meeren-Brauch hier bei uns (knapp südlich von Hannover) wieder auf den “echten” Martinstag zurückgewandert. Der Süßigkeiten-Korb stand gestern vorsorglich gefüllt im Flur, wurde aber noch nicht abgefragt – wir bereiten uns heute auf den Ansturm vor. Und die Jungs werden in der Dämmerung mit ihren Tüten losziehen!
11. November 2009 um 12:30
Ja, es ist wirklich komisch, wie sehr sich das regional unterscheidet. Ich bin in Süd-Niedersachsen aufgewachsen, da war es gestern. Jetzt wohne ich ein paar Kilometer weiter in Ostwestfalen und hier ist es in manchen Stadtteilen heute und in anderen (wie auch in unserem Dörfchen) findet ein “durch-das-Dorf-gehen-und-singen” am Nikolaustag statt. Ganz wann anders also.
11. November 2009 um 15:14
Also hier in der Nähe von Neuss heißt das Ganze “Gripschen”. Ich muss auch gleich mal ein Schüsselchen zusammenstellen.
Übrigens habe ich deinen blog gerade entdeckt und bin ganz angetan!
Liebe Grüße, Micha
11. November 2009 um 17:04
Hier im Sauerland *kopfschüttel* geht man an Altweiber. Das heißt dann Lüttke Lüttke Fastenacht.
11. November 2009 um 18:32
Ich wußte bis dato nicht, daß das auch protestantischer Brauch ist. Hier im katholischen Köln wird das Martinssingen jedenfalls auch praktiziert. Vornehmlich am Vorabend des eigentlichen Martinsfestes, sonst kollidieren die Martinssänger mit den Jecken, die heute die Straßen bevölkern. Halloween brauchen wir echt nicht.
Herzliche Grüße!
11. November 2009 um 19:30
Wir waren auch gestern unterwegs, trotz des Regens. Es war super! Und die Jungs konnten von Haus zu Haus schöner singen :-). Ich liebe diesen Brauch.
11. November 2009 um 23:33
Also, meine Mutter hat das früher auch noch gemacht… An St. Martin gesungen. Zu meinen “Kinderzeiten” gabs das schon nicht mehr….
Aber wir sind immer an Rosenmontag singen gegangen, verkleidet.
12. November 2009 um 13:48
Vielen Dank, soulsilence, für die Aufklärungsarbeit.
Ich bin hier in der Gegend schon als Kind gegangen und mag diesen Brauch sehr. Und im Dorf ist das toll, weil man die Kinder alles kennt. Das hat etwas sehr familiäres. Nur, dass ich dieses Jahr mit Rütti zusammen durch den Regen laufen musste, naja. Ich bin lieber die, die die Tür für die Kinder öffnet.
13. November 2009 um 08:09
Ich kann noch den Pelzmärtel anbieten, der zu St. Martin Geschenke bringt. Ich (Pfalz) kenne das gar nicht, auch nicht das Martinssingen, aber meine Schwiegermutter (Ostschwaben) war ganz entsetzt, dass die Kinder nichts bekommen haben. Ich habe bei wikipedia nachgelesen, dass das was protestantisch-schwäbisches ist, allerdings nur in ganz bestimmten Regionen Schwabens. Hier in Tübingen macht das auch keiner.