Hackeilein

Eigene Familientraditionen sind etwas Feines. Sie bringen die Erinnerung zurück, schaffen Vertrautheit und Nähe. Ebenso kann es einem aber auch ergehen, wenn es sich gar nicht um die eigenen Traditionen handelt. Heute mache ich mir ein Hackei, sprach ich beim Frühstück, und dann geht es mir gut, weil ich mich das so an J. erinnert. Hackei, Tradtion im Hause J. Und dieses Wissen und das Stochern im kleinen Schüsselchen schafft für einen Augenblick so ein wohligwarmes Gefühl, als sei’s die eigene vertraute Geschichte. Da kann schon mal ein kleingehacktes Ei, ein Kleckschen Butter und etwas Salz einfach so glücklich machen.

Hackeilein

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am Samstag, 21. November, 2009 um 11:19 und ist eingeordnet unter Antonmenschen, siehtsoaus. Sie können den Antworten zu diesem Beitrag mit RSS 2.0 Feed folgen. Sie können etwas sagen oder einen Trackback von ihrer Seite setzen.

11 Kommentare zu “Hackeilein”

  1. Puppe sagt:

    Was war ich froh als ich las, dass es kein rohes Ei ist. Wird getestet.

  2. annette sagt:

    das ist ja witzig, genau das macht mich auch so glücklich, bei uns heißt es Stippeei…. und der Holde verläßt die Küche wenn das Tochterkind und ich es tun.
    LG und sei glücklich sagt Annette

  3. GZi sagt:

    Hack-Ei kenne ich als Mus-Ei… ein kaltes weichgekochtes Ei auf Brot oder Brötchen gemust… das war für mich das Schönste, wenn beim Osterbuffet zu viele Eier gekocht wurden und welche übrig geblieben sind, hm, lecker!

  4. ami sagt:

    und ich schrie beim ersten gelesenen satz noch: “sie kennt hackei!! ein weiterer seelenverwandtschaftsbeweis!!” :)) dass du heute frueh hackei gegessen hast finde ich sehr grossartig und macht mich gluecklich!

  5. Daniela sagt:

    Hier wird direkt ins Ei gestippt. Ich bin hier allerdings die einzige Verfechterin von weich zu essenden Eiern, die Herren schneiden lieber Scheiben und legen die aufs Wurstbrot.

  6. illy sagt:

    Hi,
    hier wird auch gleich ins Ei gestippt. Hatte aber bisher noch keinen Namen.. ;-)

    LG
    illy

  7. cocolina sagt:

    ohh!*erinnerungen*

    bei uns hieß was ähnliches ‘ei im glas’,
    da kam noch kleingeschnittener schinken und käse und etwas majo dazu
    wenn ich das jetzt einführen würde, äßen die kinderlein nix anderes mehr am sonntagmorgen

    cocolina

  8. rundumkiel sagt:

    Interessante Ei-Variante. Kannte ich noch garnicht. Ich werd´s mal probieren. Vielleicht gleich morgen früh. Aber ob es mich glücklich macht? Na ja, eigentlich macht mich Essen immer glücklich… besonders dann, wenn es wie bei dir, mit Erinnerungen und Emotionen verbunden ist…

  9. skizzenblog sagt:

    der wg mitbewohner sagte mir einst zum frühstück, mit solchen ei-allüren würde ichs nie zu einer freundin bringen. im selben moment hab ichs mir abgewöhnt.

  10. Nevigeser sagt:

    Bei uns bleibt das Ei im Becher und man “löffelt” es mit einem Stück Brötchen, das heißt dann “Eierschiffchen”.

  11. Anja sagt:

    Bei uns auch “Ei im Glas”. Zaubert so ein Sonntagsmorgenkindheits-Feeling. Wir haben immer noch frisch gepflückten Schnittlauch draufgestreut. Danke fürs Erinnern, gibts gleich nächsten Sonntag zum Frühstück (allerdings für jeden zwei Eier, sonst lohnt das ja gar nicht)

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