eine lange Zeit
In der Regenbogenfamilie schrieb man es hier bereits, seit zwei Jahren sind meine Engel nun schon unterwegs. Und wenn man bedenkt, dass sie das Jahr vor ihrer Reise unter der Rubrik Engel bleiben ihren Platz hatten, sind es mittlerweile drei Jahre, dass die Beiden mich hier im Blog begleiten. Das ist eine lange Zeit und ich merke schon eine ganze Weile, dass ich die Reise eigentlich gerne beenden würde. Wenn ich mir anschaue, wieviele Blogs noch Interesse angemeldet haben, die Engel bei sich aufzunehmen, und wenn ich bedenke, dass auch weiterhin immer noch Blogs mit auf die Liste kommen, dann spüre ich ein Gefühl von Erschöpfung und Erschlagensein. Ich trage diesen Wunsch, die Aktion zu einem Ende kommen zu lassen, wie gesagt schon etwas länger mit mir herum und immer hat mich der Gedanke an die vielen “Gastgeber”, die dann nicht mehr mitmachen könnten, daran gehindert, ihn umzusetzen. Immer dies Gefühl, andere Menschen könnten durch mein Handeln enttäuscht sein, das hindert mich daran, die Dinge so zu tun, wie sie für mich eigentlich richtig wären. Gestern hatte ich über dieses Verhalten von mir, nicht in Bezug auf die Engel, sondern so ganz grundsätzlich, ein Gespräch mit einer Freundin, dir mir noch einmal sehr deutlich vor Augen führte, wie schädlich dieses Verhalten teileise für mich ist. Und sie sagte, vielleicht etwas krass formuliert, aber mit sehr viel Wahrheit im Kern dieser Aussage: Du musst auch mal Arschloch sein. Nun, das will und kann ich nicht unbedingt sein, aber ich möchte hier und heute sagen, dass ich mir wünsche, dass die Engel zu Weihnachten wieder bei mir sind und damit ihre Reise durch die Blogs beendet wird. Einfach so, weil ich nicht mehr mag.

9. Dezember 2009 um 15:03
Frau Antonmann, es sind doch Ihre Engel.
Ich kann Sie verstehen.
9. Dezember 2009 um 15:09
Das ist ein guter Grund und der wird selbstverständlich respektiert. Ich schicke die Engel nachhause.
9. Dezember 2009 um 15:27
Hey, das ist doch total in Ordnung. Eine solche Aktion macht nur Sinn, solange sie ALLEN beteiligten Spaß macht.
Also, huschhusch, nach Hause mit den Engeln.
Lieben Gruß
SSL
9. Dezember 2009 um 15:33
Schade, habe ich doch zwei Jahre gewartet.
Aber so ist das Leben: Man kann nicht immer alles haben. Und schließlich sind es Ihre Engel.
(Dafür hab ich gerade einen MHD Eintrag gemacht. Das passt ja irgendwie auch zum Thema…)
9. Dezember 2009 um 15:48
na dann… welcome home für die engel.
keiner wird ihnen das nachtragen!
9. Dezember 2009 um 15:53
Ich kann Sie gut verstehen, letztens hab ich noch gedacht, ob sie nicht ein bisschen Sehnsucht nach den beiden haben.
Ich find´s schön, dass sie wieder nach Hause kommen und ich denke, dass da niemand böse ist auf Sie.
9. Dezember 2009 um 16:10
finde ich überhaupt nicht tragisch!
9. Dezember 2009 um 16:17
Ich begleite die Reise der Engel ja erst ganz kurz und mir gefiel die Idee sehr… aber ich – und wie ich in den vorherigen Kommentare nicht nur ich, sondern alle – kann gut verstehen, dass gerade Engel irgendwann wieder nach Hause kommen müssen, vor allem, wenn sie dort gefühlsmäßig gebraucht werden. Freuen wir uns also auf eine freudige Rückkehr der Engel zu Weihnachten zu Ihnen!
9. Dezember 2009 um 17:03
Gerade heute habe ich an die Engel gedacht und überlegt, wie lange wohl ihre Reise noch andauern wird.
Sehr schade, dass ich sie nicht kennenlernen darf, aber absolut verständlich, dass Sie Sehnsucht nach den beiden haben.
Ich wünsche den Engeln eine gute Heimreise!
9. Dezember 2009 um 18:09
Oh, das ist aber sehr schade – aber bis die Engel ihre große Reise gemacht hätten, würde es bei dem Tempo ja mindestens nochmal zwei Jahre dauern – und ich kann verstehen, daß Sie die beiden Hübschen sehr vermissen!
9. Dezember 2009 um 18:32
Witzig. Ich hatte mir schon überlegt, Belle vorzuschlagen, die Beiden über Weihnachten auf “Heimaturlaub” zu schicken (das Bedürfnis hatte ich letztes Jahr auch schon…).
Unser Blog ist ja auch äußerst “engelig”, und so hätten ihm die Beiden gut zu Gesicht gestanden, aber wenn ich dann so auf die Warteliste geschaut habe… habe ich mich gar nicht erst anzumelden getraut.
“Dahoam is dahoam”. Und genug ist genug. Oder so.
9. Dezember 2009 um 19:31
Sie haben bei rundumkiel jedes Verständnis dafür, dass die Engel an Weihnachten wieder bei Frau Antonmann sein sollten. Die Aktion ist wirklich engelig und alles was schön ist, muss auch mal zu Ende gehen. Also: Engel wieder nach Hause! Falls Sie jemals ein vorübergehendes Domizil für Ihre Himmelsboten brauchen – Renovierung, Hundegebell, zu warm, zu laut, – keine Ahnung, dann würde rundumkiel helfen. Engel haben es gut bei rundumkiel…
9. Dezember 2009 um 19:58
well done, my dear.
(ich bin übrigens gesund gelandet:))
9. Dezember 2009 um 20:07
Oh, schade, wir hätten die Engel hier gerne beherbergt.
9. Dezember 2009 um 20:25
Ohh wie schade, so hat man immer so viele nette, neue Blos kennengelernt…
Aber auch zu verstehen 2 Jahre sind schon eine lange Zeit.
Aber falls die Engel noch mal die Reiselust packt, bin ich gerne wieder dabei ;)
Schöne Weihnachten mit den zwei Engeln wünscht Marie
9. Dezember 2009 um 20:46
Ach Frau Antonmann. Das ist nicht “Arschloch”. Das ist ehrlich. Und einfach gut, zu sagen was Sie denken und fühlen. Achtsamkeit ist eine schwere Sache, aber ich ziehe den Hut, wenn es jemand schafft, genau das zu sein. Achtsam mit sich und seinen Gefühlen und Wünschen.
Ich finde das gut so.
(und tatsächlich war ich schon in arger Panik, was ich denn noch mit den lieben Kleinen anfangen sollte: sie haben doch schon so viel von der Welt gesehn. Und das, was ich hätte bieten können, hat doch gerade erst der Herr Rütti gemacht ;-))
Ich wünsche Ihnen ein wundersames Weihnachtsfest. Mit Engeln.
Und behalten Sies. Das Achtsame. Wenns muss, auch mit Arschloch.
9. Dezember 2009 um 23:37
Dickes Lob und lautes Handgeklapper!!! Toll, daß Sie auf sich gucken und sagen, so nun langts! Ich finds zwar schade, daß die Engel nicht mehr zu mir kommen, denn ich hab schon überlegt, was ich den beiden alles zeigen kann – aber es ist doch klasse, daß Sie die Aktion beenden können. Wie Ami schon sagt: Well done!!
10. Dezember 2009 um 00:28
Aufhören wenn es am schönsten ist, ist nicht Arschloch!
10. Dezember 2009 um 00:37
Manchmal muss man aushalten, dass man nicht liebgehabt wird. Es lohnt sich sehr für einen selbst. Den Engeln wünsche ich eine gute Heimreise.
10. Dezember 2009 um 10:44
Naja, kann man passieren… Petra hat schon Recht! Manchmal MUSS man aushalten und Geduld haben…sonst könnte alles zum Teufel gehen! So ist das Leben….nicht immer ist es leicht! Don’t worry!:)
10. Dezember 2009 um 11:41
Irgendwie witzig, denn vor einigen Tagen sagte ich zu meiner Freundin, dass ich gar nicht weiß, wie ich den Aufenthalt der Engel hier gestalten soll, isses doch was “besonderes” weil ich in dem Haus wohne, in dem sie mal wohnten und ich den Engeln doch so gar nix besonderes bieten kann hier im grauen Hannover. Und ich sagte, dass ich mich dann bestimmt überfordert fühlen werde. Und sie sagte: Ach was, da machen wir was ganz tolles. Und jetzt wird es nicht mehr dazu kommen und es fühlt sich irgendwie gut und richtig an, auch für mich :-)
Gut gemacht Frau Antonmann :-)
10. Dezember 2009 um 12:08
Die Engel gehören da hin, wo sie am meisten gebraucht werden. Ich habe mich schon oft gefragt, ob denn keiner der Engel-Gastgeber merkt, wie sehr sie zu Hause gebraucht werden.
Eine gute Entscheidung und Petra hat sehr recht: es lohnt sich für einen selber!
10. Dezember 2009 um 14:31
Mit Arschloch hat das nichts zu tun.
10. Dezember 2009 um 14:38
Wenn ich gewusst hätte, wie es in Ihrem Innersten aussieht, hätte ich mich aus der Liste der Empfangsinteressenten streichen lassen. Jetzt bin ich froh, dass Sie die Streichung selbst vornehmen. Schöne Adventszeit!
10. Dezember 2009 um 15:52
Ich schließe mich der Frau Klabauter an, bzw. ich hab mir das auch selbst schon überlegt, ob ich mich streichen lasse – nun wurde mir die Entscheidung abgenommen, und das ist gut so :-). Den Engeln wünsche ich eine gute Heimreise!
12. Dezember 2009 um 14:19
:o))