so.
Ich hasse Geschenke einpacken. So.
Immer habe ich gedacht, ich würde das toll finden. Mit so einem Liebverpacktepäckchengedanken im Hinterkopf. Aber nein, ich finde es ganz furchtbar. Und wenn ich recht überlege, war das schon immer so, ich hab’s nur nicht gewusst. Bücher, CDs und Schokoladetafeln gehen ja noch, aber alles was nicht vollkommen quaderförmig ist, macht mich fertig. Das Papier kruschelt sich zu einem Irgendwieknäul zusammen, entweder habe ich viel zu viel von der Rolle geschnitten oder aber ganz genau einen halben Zentimeter zu wenig. Sowieso ist das Papierabschneiden von der Rolle fruchtbar nervig, weil die Rolle das tut, was sie halt tut. Sie rollt. Und dann hat man so Reststücke, immer, und man hat ein elendig schlechtes Gewissen, wenn man diese nicht fein säuberlich beiseite legt und für die nächste Haarspange, die verpackt werden möchte, aufhebt, sondern direkt in den Papiermüll befördert. Wenn ich viele Geschenke einpacken muss, dann kommt irgendwann der Punkt, an dem ich nur noch einen Hass aufs Einpacken habe. Jetzt gerade, zum Beispiel. Da muss ich erstmal heftig durchschnaufen, mich beruhigen und den Gedanken, nächstes Jahr einfach alles in den Amazonverpackungen zu verschenken, wieder in die hinterste Ecke meines Kopfes verschwinden lassen.
So. Jetzt geht’s wieder.

17. Dezember 2009 um 19:02
Ikea-Kopfkissenbezüge oder Stoffe. Einwickeln und möglichst große Schleife drumrum – fertig.
17. Dezember 2009 um 19:39
Kann ich verstehen. Nicht nur hasse ich das, sondern die Geschenke sehen – wenn ich sie verpacke – auch einfach nur schei.. aus. Und zwar so richtig übel. Und weil das so ist, darf ich das auch gar nicht mehr machen. Das macht meine Frau. Die macht das gerne und so richtig, richtig gut. Wie dankbar bin ich doch für das Auffinden meiner besseren Hälfte, die das kann, was ich nicht kann. :)
17. Dezember 2009 um 19:54
Mein Bruder hat früher prinzipiell immer alles in Alufolie verpackt – die schmiegt sich auch an alles nicht-quaderförmige an ;-)
Muß ihn direkt mal fragen, ob er das immer noch so macht :))))
17. Dezember 2009 um 19:58
Sie schreiben mir aus der Seele. Ganz schlimm finde ich es immer wenn ich sehe wieviel Mühe sich so manch einer mit dem Verpacken gibt: Ganz edles Papier (am besten noch selbst geschöpft), eine gekonnt gewickelte Schleife (DAS habe ich noch NIE gekonnt) und dann am besten noch ein toller Geschenkanhänger mit selbstgebastelter Deko und kunstvollem kalligraphisch geschriebenen Namen!!!
WIE, ja wie bitte, kann man sich trauen SO ein Geschenk überhaupt auszupacken?
Bei meinen Kinder weiß ich sowieso, dass die Verpackung binnen 5 sec heruntergerissen wird – also, WARUM soll ich da mehr Zeit drauf verschwenden? Was ich mich wohl immer frage, warum bin ICH es jedes Jahr, die die Geschenke einpackt, wo ich sie doch immer schon fast alle besorge (okay, das Geschenk für mich, das brauche ich nicht einpacken;-))???
In diesem Sinne: Halten sie durch!!!
Gruß Uschi
17. Dezember 2009 um 20:00
Genau DAS hatte ich letzthin beim Adventskalender. Nächstes Jahr gibt es keine Malhefte sondern nur Kleinkrusch, der in genähte Filzhüllen passt.
Nicht aufgeben!
17. Dezember 2009 um 20:21
Wissen Sie, ich packe sehr sehr gerne ein, man könnte sagen, ich hab einen kleinen Fimmel, was das angeht. Mir macht es auch nichts, wenn das dann ratz fatz ausgepackt wird, ich finde Geschenke einpacken unheimlich entspannend :D
So, im Gegensatz dazu hätten wir meine Mutter, die ein das-muss-alles-ganz-schnell-gehen-Mensch ist (die tut Teig, der eigentlich 2 Stunden in Kühlschrank soll ne halbe Stunde in die Gefriertruhe oder macht ihn am besten direkt in der Küchenmaschine, da wird er nicht warm, dann muss man ihn auch nicht kalt stellen, das ist ihr alles viel zu viel Aufwand), also spielt es sich jedes Jahr zu Weihnachten gleich ab: “Mama, ich geh jetzt Geschenke einpacken, also büdde nich störn” “Oh, wenn du grad dabei bist, kannst du dann nicht eben…?” “Oh Muddern, mach das doch selbst!” “Aber du kannst das doch so viel besser…” “*seufz* dann gib her, aber schreib mir wenigstens die Geschenkanhänger…”
17. Dezember 2009 um 21:14
Kenn ich, hab ich heute erst hinter mir.
Buch das vorn hinten dicker ist als vorn, Bilderrahmen mit Bild und der Knüller schlecht hin – eine elketrische Zahnbürste für’s Kind.
Ich hab dann aufgehört mit einpacken, …..
17. Dezember 2009 um 21:45
Darin bin ich auch nicht unbedingt die Beste… ich geb mir Mühe – Frage ist nur, ob man das den eingepackten Dingen auch ansieht ;-)
17. Dezember 2009 um 22:03
…und ich habe damit zeitweise meine Brötchen verdient…
Mit ein bisschen Übung (so 80-100 Päckchen am Tag) gehts dann auch ratz-fatz und sieht gut aus… ;) *g*
17. Dezember 2009 um 22:11
Jaja, gut verpacken ist eine große Kunst, die Herr rundumkiel auch nicht perfekt beherrscht. Aber er hat immer den Ehrgeiz, es möglichst schön erscheinen zu lassen. Nicht immer einfach – aber “Mann” braucht halt Herausforderungen. Jedenfalls wundert sich Herr rundumkiel mitunter schon, wie geschickt einige Verkäuferinnen (das sind ja meistens Frauen die einpacken…) Geschenke verpacken können. Fast schon künstlerisch manchmal. Da kann Herr rundumkiel natürlich nicht mithalten. Aber, wie schon gesagt, er gibt sich Mühe – und das zählt letztlich…
17. Dezember 2009 um 22:17
Ich wünsche mir von Ihnen ein achteckiges Irgendwas. Verpackt bitte. Danke. *kicher*
17. Dezember 2009 um 22:24
Sind nicht Ferrero Küsschen immer in so’ner achteckigen Verpackung? Wünschen Sie sich etwa eventuell so was von mir? :)
17. Dezember 2009 um 22:38
Ich verpacke alles Unförmige in Tüten. Hier findest du eine Anleitung: http://www.bastel-elfe.de/modules.php?name=News&file=article&sid=588
Nur verwende ich statt Uhu einfach Klebeband und knicke die Tüte, wenn sie fertig ist oben auch noch um und klebe sie zu.
Wenn man es 1-2x gemacht hat, geht das ruckzuck und sieht auch hübsch aus! :)
17. Dezember 2009 um 22:53
Frau Antonmann: Nun merke ich, dass Ihnen alle wunderbare Tipps geben, nur ich veralbere Sie. Herrje…das ist mir jetzt aber unangenehm. Ich habe außerdem Sorge, dass Sie an der Verpackung der Ferrero Küsschen verzweifeln und Ihre Kinder nie wieder verpackte Geschenke erhalten. Das kann ich leider nicht verantworten.
17. Dezember 2009 um 22:57
Da hab’ ich was für Sie (sagt das nicht irgendeine Frau in irgendeiner Werbung…?):
Beschaffen Sie sich ein großes Sortiment verschiedenster Stoffbeutel, große, kleine, klassische, verrückte, unifarbene, bunte, weihnachtliche, unweihnachtliche Stoffbeutel, einfach zuzuknoten oder je nach Laune mit Schleifen zu pimpen… Selber nähen oder irgendwo/von irgendwem nähen lassen, und als Familienschatz betrachten aus dem sich alle Familienmitglieder zu jedweder Gelegenheit bedienen dürfen. Natürlich nur solche Geschenke darin verpacken, die in der Familie bleiben, sonst ist der Schatz irgendwann verschwunden, und Sie fangen wieder von vorne an mit dem Gestresse.
Machen wir so ähnlich schon eine ganze Zeit lang.
Und? Wär das was?
17. Dezember 2009 um 23:02
Mein Tipp: Es gibt doch wunderschöne Geschenk-Kartons in diversen Größen zu kaufen (z.B. bei na.nu.na.na), die notfalls zusätzlich einfach (weil quaderförmig) verpackt werden können. Später sind sie dann ne schicke Aufbewahrung.
18. Dezember 2009 um 01:23
Ein Freund von mir hat ja mal einfach einen Zettel draufgeklebt mit der Aufschrift “imaginäres Geschenkpapier”. Fand ich sehr gut die Lösung ;o)
18. Dezember 2009 um 09:20
Das Einpacken hat dieses Jahr der Herr Gemahl übernommen. *g* Das mit dem Kinderbügeleisen hat er auch echt gut hinbekommen.
18. Dezember 2009 um 12:16
ich packe unheimlich gerne geschenke ein. mit vielen schleifchen und kleinen anhängern und figürchen und was mir sonst noch so in die finger kommt. ich finde das sogar seeehr entspannend :-)
18. Dezember 2009 um 20:49
ich habe diese tüten und weisses seidenpapier. da hinein kommen die meisten kleinen gegenstände.
20. Dezember 2009 um 11:57
Also seit ich ganztags Berufstätig bin lasse ich alles was geht im Laden einwicklen… Ich packe zwar gerne ein, aber mein Tag hat auch nur 48 ähmmm 24 Stunden und es ist auch billiger und mit Glück sogar hübscher als selbstgepackt.